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Aktuelles

Während der diesjährigen Pfarrwallfahrt habe ich in der Ka-thedrale von Tours ein Basrelief entdeckt aus dem 19. Jahr-hundert, das eine Krippenszene darstellt. Eigentlich nichts Be-sonderes – bis auf die Tatsache, dass in der Krippe, um die sich alles bewegt und versammelt, kein Kind mehr liegt. Ent-weder Vandalismus oder Absicht – frühere und ältere Fotos zeigen, dass dort wirklich das Jesuskind einmal drin lag.
Aber jetzt stellen sich Fragen über Fragen:

Wen beten die da an?
Wer bringt die alle in Bewegung?
Geht Weihnachten überhaupt ohne das Kind?
Brauchen wir denn das Kind in der Krippe?
Wo sollen wir das Kind denn suchen?
Wie wichtig ist denn das Kind für unser Weihnachten?

Vor allem aber

Geht es um das göttliche Kind?
Geht es darum, dass GOTT selber an Weihnachten sich an uns und unser Leben ge-bunden hat durch die Menschwerdung seines Sohnes?

Nur wenn das göttliche Kind in der Krippe liegt, wird das Fest auch zum Fest, an dem wir die Liebe Gottes zu uns Menschen feiern dürfen.
Nur wenn das göttliche Kind in der Krippe liegt, werden wir ermutigt die Liebe Gottes zu uns an andere weiterzugeben und unser Leben zu teilen.
Nur wenn das göttliche Kind in der Krippe liegt und mir klar macht, wie sehr auch ich immer wieder der Liebe und Zuwendung bedarf,
dann können wir das Fest feiern, dann ist WEIHNACHTEN in unseren Häusern, Her-zen, Pfarreien und Kirchen, Gemeinden und Städten, bei den Frommen und den anders Frommen, bei denen, die sich verweigern und flüchten vor dem Fest, in den Familien und den Einsamen, denn Gott hat sein „Ja“ zu uns gesprochen.

Gesegnetes Christfest
Und Gott als guter Freund und Begleiter im Jahr 2019

Hermann-Josef Ludwig